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Handwerker Auktion

Die Handwerker Auktion, auch Rückwärtsauktion genannt, erfreut sich steigender Beliebtheit. Die Grundidee ist folgende: Auftraggeber stellen ihre Anfragen ins Internet und legen den Maximalpreis fest, zu welchem sie den Auftrag vergeben wollen. Handwerksunternehmen unterbieten sich nun gegenseitig so lange, bis die Auktion beendet ist. Teilweise ergeben sich hierbei exorbitante Preisabschläge was der Seriosität dieser Art der Auftragsbeschaffung stark geschadet hat. Diese Website widmet sich dieser Thematik und bietet neben interessanten Links auch ein Forum zum Meinungsaustausch.

Was bedeutet eigentlich der Begriff "Handwerker Auktion"?

Als Handwerk wird der Berufsstand samt gewerblicher Tätigkeit bezeichnet, bei der ein Produkt auf Bestellung gefertigt oder eine Dienstleistung auf Nachfrage erbracht wird. Das Handwerk steht somit der industriellen Massenproduktion auf Vorrat gegenüber. Die deutsche Handwerksordnung regelt das Gewerbe verbindlich.

Eine Auktion (auch Versteigerung) ist eine besondere Form der Preisermittlung. Dabei werden von potentiellen Käufern und/oder Verkäufern Gebote abgegeben. Der Auktionsmechanismus bestimmt, welche der abgegebenen Gebote den Zuschlag erhalten, und definiert die Zahlungsströme zwischen den beteiligten Parteien. 

Auftragsauktionen oder auch Handwerksauktionen sind eine meist internetbasierte Vergabeform. Auf entsprechenden Auftragsbörsen geht die Initiative anstatt vom Verkäufer oder Anbieter vom Käufer aus. Das verwendete Vergabeverfahren ist dabei eine umgekehrte Auktion, bei der zumeist ein Maximalpreis vorgegeben wird und die Gebote nur unterhalb dieses Wertes liegen dürfen. Im Gegensatz zum konventionellen Submissionsverfahren kennen die Bieter die Höhe der vorliegenden Gebote, sie können aufgrund dessen ihr Gebot reduzieren.

*) Quelle: www.wikipedia.de


Zeichnung der Handwerker Auktionen Trotz umgekehrtem Prinzip: Für Handwerkerauktionen gelten, rechtlich gesehen, ähnliche Bestimmungen wie bei anderen Internetauktionen.

Internetauktion

Die Internet- bzw. Online-Auktion ist eine über das Internet veranstaltete 'Versteigerung'. Bekanntester Veranstalter von Internetauktionen ist eBay. Nach erfolgter Auktion findet die Übergabe der Ware in der Regel auf dem Versandweg statt; bezahlt wird meistens per Überweisung, per Nachnahme oder über Drittanbieter wie PayPal. Als Online-Auktion im weiteren Sinne gibt es mittlerweile auch so genannte Dienstleistungs-Auktionen. Hierbei bieten entweder Kunden auf die Leistung eines Dienstleisters oder Dienstleister unterbieten den vom Kunden genannten Höchstpreis für einen konkreten Auftrag.


Ablauf

Der Auftraggeber gibt seinen Bedarf in Eingabemasken bei einer Auftragsbörse ein, zusätzlich seinen Maximalpreis und lädt ergänzende Dokumente. Anschließend geben die Dienstleister ihre Gebote ab. Danach kann der Auftraggeber teilweise (je nach Vergabeverfahren) entscheiden, welchen Auftragnehmer er auswählen möchte oder der günstigste Auftragnehmer erhält automatisch den Zuschlag. Nach einer erfolgreich abgewickelten Transaktion werden beide Vertragsparteien wechselseitig bewertet.


Rechtliche Grundlagen

In Deutschland wird eine Versteigerung von § 156 BGB geregelt. Bei gewerblichen Versteigerungen findet außerdem § 34b Gewerbeordnung (GewO) und die Verordnung über gewerbsmäßige Versteigerungen Anwendung.

Auch bei 'Internetversteigerungen' kommt grundsätzlich ein gültiger Vertrag zustande (BGHZ 149, 129).

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat außerdem in einem Urteil vom 1. März 2001 (Aktenzeichen: 6 U 64/00) entschieden, dass die Bezeichnungen "Auktion" oder "Versteigerung" für Verkäufe gegen Höchstgebot im Internet, die keine Versteigerungen i.S.v. § 34b GewO sind, ohne Hinzutreten weiterer Umstände nicht irreführend sind.
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